Liquid Extasy VUCI

Wir bedanken uns bei Liquid Extasy für die Bereitstellung.Der VUCI
VUCI bedeutet „varied useable cooling instrument“ und soll für alle gängigen Mainboard-Chipsätze und Grafikkarten geeignet sein. Möglich machen dies seine um 90° bewegbaren Halterungen mit einem variablen Lochabstand von 46 bis 74mm. Außerdem sind die G1/4 Gewinde extra weit (23mm) von einander angebracht, wodurch die Montage von sämtlichen 16/13 und von einigen 19/13 Anschlüsse möglich sein soll. Damit der Kühler auch vom Design in viele Wasserkühlungen passt gibt, es ihn in mit Kunststoff (POM) oder Plexiglas Deckel. Was er im Alltag leistet, haben wir uns mal angesehen.
Das TestsetupWir haben für diesen Test ein Setup gewählt, das zeigt wie flexibel der Kühler einsetzbar ist. Wir haben nicht wie von Liquid Extasy angedacht einen Chipsatz oder eine Grafikkarte gekühlt, sondern zwei Prozessoren. Es handelt sich dabei um zwei Intel Xeon CPUs (Dualcore) mit 2Ghz und einer TDP von 31 Watt.
Zum Ermitteln von Temperaturen und Durchfluss nutzen wir einen Alphacool Heatmaster und einen Aquacomputer „High Flow“ DFM (Durchflussmesser).
Das komplette Setup sieht so aus:
- Supermicro X6DLP-4G2
- 2x Intel Xeon Low Voltage Dualcore 2 Ghz (SL8WT) 31Watt TDP
- 2x Liquid Extasy VUCI
- 2x 4GB DDR2 ECC Reg
- 140GB Western Digital Raptor
- Tagan 480 U-15
- Alphacool Cape Corp Coolplex Pro 10 LT
- Aquacomputer Durchflusssensor "High Flow“
- Alphacool Heatmaster
- Innovatek 12V 1046 Eheim
- 10/13er Verschlauchung
- 120mm Radiator
Das Innenleben & AufbauBeim Zerlegen des Kühlers fällt einem zuerst die hohe Passgenauigkeit der Bauteile auf. Alles passt exakt ineinander. Das macht es aber auch etwas schwieriger, den Kühler zu zerlegen. Das H-förmige Edelstahl Stück liegt ohne Spielraum im Deckel und ist nur mit einem scharfen Messer herauszulösen. Auch rausklopfen oder schütteln funktioniert nicht, da es verkantet.
Insgesamt halten fünf Schrauben und zwei Bolzen den Kühler beisammen. Eine Linsenkopf Inbusschraube hält die Edelstahl Einlage am Platz. Vier weitere Inbus Schrauben in allen Ecken halten den Deckel und Kupferboden zusammen. Dazwischen klemmt der Dichtring.
Die zwei Stifte werden von Kupferboden und Edelstahl eingespannt (siehe Bilder) und machen die Halterungen flexibel.
Der Kupferboden ist wenig spektakulär und hat eine einfache auf High Flow ausgelegte Struktur.
MessergebnisseDer Durchfluss und Temperaturen wurde anhand der Heatmaster Software ausgelesen. Der Durchflussmesser liegt am Pumpenauslass – der Durchfluss ist im gesamten Kreislauf gleich, es macht keinen Unterschied wo man das Messgerät einbaut. Die Temperatursensoren sind direkt an den Kühlerböden nahe der CPU und im Ausgleichsbehälter angebracht. Die Raumtemperatur wurde mit einem Multimeter mit Temperatursensor ermittelt.
Sensoren haben immer eine gewisse Ungenauigkeit. Einzig zuverlässige Werte ist der Delta T (Temperaturunterschied) da in Höchst und Tiefstwert der Fehler in Betrag und Richtung fast identisch ist.FazitDer Liquid Extasy VUCI bekommt von uns eine Kaufempfehlung. Er ist sehr flexibel einsetzbar und die Verarbeitungsqualität hat uns überzeugt. Der innere Aufbau gewährleistet zudem einen hohen Durchfluss und genug Kühlleistung für den angedachten Einsatzzweck. Auch das Design hat uns gefallen, was jetzt aber nichts mit der Beurteilung selber zu tun hat.
Pluspunkte- sehr universell einsetzbar
- High Flow
- für fast alle Anschlüsse geeignet
Minuspunkte==============
Wir möchten uns auch noch bei Aquatuning bedanken, die uns den Heatmaster + DFM für den Test zur Verfügung gestellt haben.